Therapie mit Aufbissschienen

Aufbissschienen

Die Therapie mit sog. Aufbissschienen dient zur Behandlung craniomandibulärer Funktionsstörungen. Einem indikationsgerechten Einsatz muss in jedem Fall eine exakte Diagnose vorausgehen. Bei funktionellen Erkrankungen des gesamten Kauapparates können viele der am System beteiligten Komponenten beeinträchtigt sein, dazu zählt z.B. die Kaumuskulatur, das Kiefergelenk und in einigen Fällen auch die Zähne selbst.

Adjustierte Aufbissschiene aus transparentem, hochvernetzten PMMA

Eine sehr verbreitete Form der Funktionsstörung ist das mit umgangssprachlich als Knirschen bezeichnete Krankheitsbild (Bruxismus), was unvermeidbar zu einer Überbelastung der Muskulatur führt und weitere Beschwerden zur Folge haben kann. Die am häufigsten eingesetzte Therapieform ist die Zentrikschiene. Hierbei werden die Zahnkontakte in einer festen Beziehung zueinander fixiert, die Bewegungsabläufe gezielt gesteuert und die Kiefergelenkköpfe (Kondylen) in einer zentrischen Position entlastet. Der Therapieplan wird vom behandelnden Zahnarzt bei jedem Patienten individuell erstellt und die Schienenform dadurch bestimmen. Die Schienen bestehen immer aus transparentem Kunststoff und sind individuell an die Patientensituation angepasst.

 

Gefräste Aufbissschienen

Durch unsere CAD/CAM-Technologie ist es uns möglich, neben der konventionellen Technik des Tiefziehens, die Schienen auch gefräst anzufertigen. Durch die Verwendung von vorgefertigten Fräsblanks entfällt das Anmischen von Kunststoff (siehe auch: PMMA) womit die Problematik des Restmonomeranteils beseitigt wird. Die gefrästen Schienen haben eine deutlich höhere Lebensdauer, da es sich um hochvernetztes PMMA handelt, was zu deutlich geringerer mechanischer Abnutzung und größerer Stabilität führt.

 

 

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